KAPITEL
vierzig

Herzklopfen. Gänsehaut. Erst recht ab 40.

Bücher von Claudia Kröger und Tanja Kelnar für Frauen, die ihr Leben neu ordnen.

Zu unseren Büchern

Unsere Bücher

Cover von „Du darfst alles sein, wenn du mir gehörst“

DATING ÜBER 40 · BAND 1

Du darfst alles sein, wenn du mir gehörst

„Du darfst alles sein.
Du musst mir nur gehören.“

Jule ist 41, frisch getrennt und hat vergessen, wie es sich anfühlt, angesehen zu werden. Dann schreibt David. Er ruft nachts an, er hört zu, und er begehrt genau die Stellen an ihr, die sie seit Jahren versteckt.

Bei ihm wird sie laut und gierig und mutig. Als er ihr seine geheimste Fantasie gesteht, spielt sie mit: Andere Männer sollen sie wollen, und David will jedes Wort davon hören.

Aus Geschichten im Dunkeln wird ein Profil auf einer Plattform, aus dem Profil ein echtes Treffen. Und der Satz, der sie einmal befreit hat, wird zu einer Regel, die nicht mehr ihr gehört.

Ein sinnlicher Roman über Begehren, Kontrolle und die Frage, wem deine Lust gehört.

Das E-Book gibt es auch in Kindle Unlimited.

Cover von „Du bist die Einzige, solange sie es nicht weiß“

Erscheint diese Woche

DATING ÜBER 40 · BAND 2

Du bist die Einzige, solange sie es nicht weiß

„Ich will nichts von dir.
Wirklich nicht.“

Jule ist 42 und gibt ihrem Ex-Mann Jonas eine zweite Chance. Er bleibt sonntags zum Essen, fragt „Immer noch okay?“ und wartet auf die Antwort. Dann schreibt ihr ein verheirateter Vater aus der Klasse ihrer Tochter. Er will nur reden.

Aus dem Reden werden Nächte am Handy, dann ein Kuss auf dem hinteren Parkplatz, dann ein Hotelzimmer in Hannover. Jule merkt, wie leicht ihr das Lügen fällt. Sogar bei Jonas.

Katrin ist Apothekerin, liest jeden Beipackzettel und hält ihre Ehe für ruhig, aber sicher. Bis ihr Mann sonntags plötzlich pfeift. Sie kennt Jule vom Schultor und mag sie sogar. Und sie ist gründlicher, als er denkt.

Gefährlich sind nicht nur Männer, die zu viel wollen. Sondern auch die, die angeblich nichts wollen.

Leseprobe lesen

Aus Kapitel 1: Sieben Worte

„Ich will nichts von dir. Wirklich nicht.“

Die Nachricht kam an einem Sonntagabend im März, um 19:42 Uhr, zwischen Bratkartoffeln und Nachtisch. Ich weiß die Uhrzeit so genau, weil ich sie mir später noch oft angesehen habe, so wie man sich das Datum auf einem Röntgenbild ansieht. Hier hat es angefangen. Hier hätte man noch etwas machen können.

Jonas, mein Ex-Mann, mit dem ich es seit Dezember noch einmal versuchte, saß draußen auf dem Balkon, auf dem zweiten Stuhl, und las unserer Tochter Mila etwas vor. Ben, unser Großer, elf Jahre alt, lag drinnen auf dem Sofa und tat so, als würde er nicht zuhören, was er immer tat, wenn Jonas vorlas, und was er immer schlecht machte, weil er an den lustigen Stellen schnaubte. Ich stand in der Küche und kratzte die Pfanne aus. Das Handy lag auf der Arbeitsplatte neben der Butter, und als es aufleuchtete, dachte ich an meine Mutter, an die Schule oder an den Eltern-Chat, der sonntagabends gern noch einmal Fahrt aufnahm, weil irgendjemand das Mathebuch vergessen hatte.

Es war keine Nummer, die ich gespeichert hatte. Darunter stand in grauer Schrift: Gemeinsame Gruppe: Eltern 2b.

Und davor ein Name. Hendrik.

Ich wusste sofort, welcher Hendrik. In der Klasse meiner Tochter gab es nur einen. Er war der Vater von Ida, dem Mädchen mit den zwei geflochtenen Zöpfen, das Mila im Herbst eine Freundschaftsarmbandschleife beigebracht hatte, die bei uns seitdem an jeder Türklinke hing. Er war groß, hatte einen grauen Dreitagebart und eine Art, sich beim Zuhören leicht vorzubeugen, als wäre das, was man sagte, interessanter als alles andere im Raum. Und er war verheiratet mit Katrin. Katrin, die beim Laternenumzug heißen Kinderpunsch in Thermoskannen mitbrachte und jedes Mal an Becher für alle dachte. Katrin, die mich am Schultor anlächelte, als wären wir alte Bekannte, obwohl wir nie mehr als drei Sätze über Läuse und Lehrerkrankheit gewechselt hatten.

Ich las die sieben Worte noch einmal.

Ich will nichts von dir. Wirklich nicht.

Das Problem war nicht, dass ich nicht wusste, was er meinte. Das Problem war, dass ich es genau wusste.

Ich drehte das Handy um, mit dem Display nach unten, und kratzte weiter die Pfanne aus, obwohl sie längst sauber war.

Cover von „Was bleibt, wenn Wahrheit stirbt“

Erscheint kurz danach

PSYCHOTHRILLER

Was bleibt, wenn Wahrheit stirbt

Fünf tote Frauen in Frankfurt. Alle blond, alle in Führungspositionen, alle mit frisch nachgezogenen roten Lippen. In der Hand jeder Toten ein gefalteter Zettel mit einem einzigen Wort.

Beim dritten Zettel weiß Hauptkommissarin Paula Arendt, dass er für sie geschrieben wurde.

Der forensische Psychiater Dr. Elias Sander soll ihr helfen, den Täter zu verstehen. Er ist ruhig, klug und kennt Dinge, die er nicht wissen dürfte. Er kommt aus demselben Kinderheim wie das Ritual, das der Mörder an seinen Opfern vollzieht. Und er sieht Paula so genau an, wie es noch nie jemand getan hat.

Als Beweise auftauchen und wieder verschwinden, muss Paula sich entscheiden: Folgt sie den Fakten, die gegen Elias sprechen, oder ihrem Gefühl, dass jemand ihn ins Bild schiebt? Wie weit darf eine Ermittlerin gehen, um einen Menschen zu schützen, den sie für unschuldig hält?

Ein Psychothriller über Nähe, Verrat und die Frage, was von der Wahrheit übrig bleibt, wenn man anfängt, sie zu biegen.

Den genauen Tag erfährst du zuerst auf Instagram.

Über uns

Claudia Kröger und Tanja Kelnar
Bild mit KI erstellt

Wir sind Claudia Kröger und Tanja Kelnar. Wir schreiben und veröffentlichen alle unsere Bücher gemeinsam, in unserem Verlag Kapitel Vierzig.

Unsere Heldinnen sind um die 40, haben Kinder und einen Beruf und stehen mitten im Leben. In jedem unserer Bücher steckt dieselbe Frage: Wem gibst du Macht über dich? Und merkst du rechtzeitig, wenn jemand sie ausnutzt?

Diese Frage erzählen wir auf verschiedene Arten:

ROMANCE

In unserer Reihe „Dating über 40“ ist es ein Mann, der zu schnell zu viel will. Oder einer, der angeblich gar nichts will. Es geht um Begehren und um die Frage, für wen man sich selbst vergisst.

DARK ROMANCE · GEPLANT

Hier gehen wir dorthin, wo Begehren und Macht gefährlich nah beieinanderliegen.

PSYCHOTHRILLER

Aus derselben Frage wird tödlicher Ernst: Ein Täter wiederholt an Frauen um die 40 ein altes Ritual der Unterwerfung. Und die Ermittlerin weiß bald nicht mehr, wem sie trauen kann.

RATGEBER & PRAXISTIPPS · GEPLANT

Was in unseren Romanen passiert, machen wir hier greifbar: Red Flags früh erkennen, aus Abhängigkeiten herausfinden, sich selbst wieder wichtig nehmen.

Mal mit Herzklopfen, mal mit Gänsehaut.

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@kapitelvierzig